Dienstag, 12. März 2013

Peanut Butter Brownies!

Die Philadelphia App hat mir mal wieder geholfen auf die Schnelle einen sehr sehr leckeren Kuchen bzw sehr leckere Brownies zu backen,  die nicht 0815 sind. 
Also ich hab ja schon echt viele Brownies gebacken,  die vor allem nur aus Schokolade bestanden. Aber Erdnussbutter und Philadelphia Nutella zusammen?  Müsste doch eigentlich ne super Kombination sein!
Und der Philadelphia Milka Aufstrich ist noch kalorienärmer als Nutella, allerdings ist der meiner Meinung nicht als Nutella Ersatz auf Brot geeignet. Ich esse ungelogen seit der ersten oder zweiten Klasse immer jeden Morgen vor der Schule oder Arbeit. Meine Mutter hat mir des öfteren versucht eine billigere oder  gesündere Alternative unterzujubeln ohne mir das zu sagen und jedes Mal hab ich es raus geschmeckt. Nichts schmeckt so gut wie Nutella!  Bei allen anderen Sachen ist es mir total egal.

Zutaten:

Für die Erdnuss-Milka Mischung:
  • 2 Pck. Philadelphia mit Milka 
  • 150 g Erdnussbutter
  • 2 Eier

Zusammen cremig rühren.

Für den Kakao Teig:
  • 3 Eier
  • 175 g Mehl
  • 250 g Zucker (Achtung!  Es wird süß! )
  • 175 g  Margarine
  • 60  g  Backkakao
  • 1 TL Backpulver


  1. Den Kakao-Teig auf ein gefettetes Backblech verteilen, darüber die Erdnussbutter-Creme geben und anschließend mit einer Gabel die Teigschichten marmorieren.

    Brownies für 20-25 Minuten bei 180°C Umluft backen.

Nährwerte pro Portion (lt Philadelphia) :
Brennwert:         929.6kJ/ 222 kcal
Eiweiß:              5.0 g
Fett:                  13.0 g
Kohlenhydrate:  22.0 g


Wenn ihr lieber einen leckeren und ausgefallenen Marmor Kuchen haben wollt, könnt ihr damit rechnen, dass der Kuchen die 3-4 fache Zeit braucht. Ich hatte das Problem, dass ich gleichzeitig noch gekocht und telefoniert habe und kam auf die superschlaue Idee, den Kuchen auf 250 °C Ober- und Unterhitze zu backen, damit der von innen nicht mehr feucht ist, da die anderen Familienmitglieder das nicht wirklich mögen. Und natürlich ist mir dann der Kuchen angebrannt, da ich das Essen auf den Tisch gestellt hatte und per Zufall den angebrannten Kuchen bis ins Esszimmer gerochen habe. Naja, wenigstens hatte ich noch diese kleine Herzform vorher rausgetan. Somit ist nicht alles im Müll gelandet.


Fazit: Geiler Kuchen, schön süß und saftig und die herbe Erdnussnote verleiht dem Ganzen ein richtig tolles Aroma. Es ist nicht allzu schokoladig, und doch hat er diesen gewissen Brownie-Charakter.


Guten Appetit!

Samstag, 23. Februar 2013

Lachs auf Philadelphia-Tomaten Tagliatelle

Bevor ich die zahlreichen anderen Apps testen möchte, wollte ich wenigstens eine kleine Auswahl an Rezepten kochen, die ich mir bei der Philadelphia App rausgesucht habe. 
Mir ist übrigens aufgefallen, dass die Rezepte nicht unbedingt viel Koch-Know-How vorraussetzen, da die Saucen wenig aufwendig sind, sondern meist nur aus Frischkäse bestehen. Klar, Frischkäse ist lecker, und man kann echt gute Gerichte damit verfeinern. Allerdings möchte ich auch ein paar anspruchsvolle Gerichte kochen, die vielleicht nicht in 20-30 Minuten fertig sind. Was mir sehr schwer fällt ist die Sache, dass ich relativ lange brauche, um alles vorzubereiten, Schnibbelkram oder evtl. auftauen der TK Kost. Manchmal verschätze ich mich total und brauche viel viel länger, als eigentlich dargestellt. Wenn es um das eigentliche Kochen selbst geht, ist es meist relativ fix. 

Bei dem Lachs handelt es sich um ein Wildlachs, der aus Alaska stammt. Dieser wurde mit Stellnetzen gefangen. Vorteil ist eindeutig, dass die Maschengröße an das Fangziel angepasst wird. Klar, es besteht die Möglichkeit, dass sich andere größere Tiere in diesem Netz verfangen. Ich persönlich bevorzuge aber immer noch die Fangmethode als Aquakulturen, da Aquakulturen nichts anderes sind als Massentierhaltung von Fischen. Jetzt kann man natürlich diskutieren, ob es moralisch eher vertretbar ist, ein Fisch zu essen, der dafür gezüchtet wurde, oder einen, der frei im Meer schwimmt. Ich achte besonders darauf, dass der gefangene Fisch ein msc-Zeichen aufweist und/oder von WWF als "Gute Wahl" bezeichnet ist.


Zutaten für 4 Personen:

  • 6 Tomaten, entkernt und gewürfelt
  • 350g Lachsfilet
  • 3 EL Zitronensaft
  • 3 EL Olivenöl
  • 350g Tagliatelle
  • 175g Philadelphia Balance (habe noch Kräuter Frischkäse reingetan)
  • 1 TL Suppengewürz
  • 1 Handvoll Basilikum



Zubereitung:

  1. Lachsfilet mit Zitronensaft beträufeln und mit Salz und Pfeffer würzen. 2 EL Olivenöl in einer Pfanne erwärmen und Lachsfilets bei mäßiger Hitze von beiden Seiten braten, anschließend warm halten.
  2. Tagliatelle nach Packungsanweisung zubereiten. Inzwischen 1 EL Öl in einer Pfanne erhitzen, Tomatenwürfel anbraten und mit einer Kelle Kochwasser der Nudeln aufgießen. Philadelphia zugeben und bei milder Hitze unter Rühren schmelzen lassen. Mit Salz, Pfeffer und Suppengewürz abschmecken.
  3. Tagliatelle zur Sauce geben und untermengen. Auf vier Teller verteilen, Lachs portionieren und anrichten, mit frischem Basilikum bestreuen.

Nährwerte pro Portion:

Brennwert:            2366,0 kJ/ 545,04 kcal
Eiweiß:                 35,0 g 
Fett:                     17,0 g
Kohlenhydrate:     66,0


Ich hatte noch ein paar Frühlingszwiebeln dazu geschnibbelt, weil ich kein großer Tomatenfan bin und mir die Kombination gut gefiel. Zudem hab ich noch ein bisschen Petersilie und Brühe hineingegeben, statt Basilikum und Kochwasser. 

Fazit:

Super lecker! Also alle waren echt angetan und wollten noch einen Zuschlag, doch so viel ist in dem Rezept nicht vorgesehen, so dass ich glatt noch mal kochen durfte! Wenn man es richtig würzt und aufpasst, dass der Zitronensaft des Lachses nicht mit in die Sauce kommt, schmeckt es echt erfrischend. Schön cremig und sehr mild.

Montag, 18. Februar 2013

Warum Lasagne mit Pferdefleisch...

... wenn man auch einfach eine ganz ohne Fleisch haben kann!

Also sind wir mal ganz ehrlich. Wieso ist das so ein krasser Skandal, wenn sich herausgestellt hat, dass in TK Lasagne Spuren von Pferdefleisch sind? Ich verstehe diesen ganzen Aufruhr um nichts überhaupt nicht. Da sollte man doch einfach froh sein, dass der Verbraucher qualitativ hochwertigeres und sehr eiweißhaltiges Fleisch vorgelegt kriegt. Gut war auch, dass der Reporter bei RTL in einem Krefelder Lebensmittelinstitut die Laboranten vor Ort bei der Arbeit interviewt hatte und einer der Mitarbeiter zu ihm meinte, man kann nun bei dem gegarten Fleisch nicht mehr herausfinden, ob dieses Pferdefleisch, wenn es denn in der Lasagne drin ist, mit Spuren von Medikamenten versetzt ist. 
Also wo ist denn jetzt das Problem? Der Skandal ist damit doch kein Skandal mehr. Es kann doch nicht sein, dass auf jede Fleischart wortwörtlich herumgeritten wird. Erst der Rinderwahnsinn, dann die Vogelgrippe bei dem Federvieh, Schweinegrippe und jetzt Medikamente in Pferdefleisch. Selbst wenn Spuren im Fleisch sind, heißt das noch lange lange nicht, dass das irgendeine Auswirkung auf die Gesundheit der Verbraucher hat. Wir reden hier schließlich von Spurenelementen. Da kriegst du bei einem schönen leckeren Schweineschnitzel hundertprozentig mehr Antibiotika in den Körper! Ich finde es doch viel interessanter, dass Pferde- und Schweinefleisch im Döner nachgewiesen wurde. Also wäre ich Moslem, würde ich sicherlich aus allen Wolken fallen und jede einzelne Dönerbude meiden! Viele Geschäfte können ja gleich schließen, durch den ernormen Kundenausfall.

So genug ausgekotzt!


Das Rezept habe ich von einer Bekannten, die gerade Weight Watchers macht. Also könnt ihr getrost zugreifen! Die Lasagne hat 9 Punkte pro Portion.


Vegetarische Lasagne:


  • 1 Zwiebel, gewürfelt
  • 1-2 Knoblauchzehen, gepresst
  • 4 Karotten, in Würfel geschnitten
  • 1 kleine Sellerie, gewürfelt
  • 2 Stangen Lauch, in Ringe schneiden
  • 3 TL Olivenöl
  • 125 ml Gemüsebrühe (oder 1/2 TL Instantpulver)
  • 500 ml passierte Tomaten
  • 100 g Cremefine
  • 160 g geriebener Käse, 30% Fett i. Tr.
  • ca. 9 Lasagneplatten
  • 1 EL gehackte Petersilie, 2 TL getrocknete italienische Kräuter
  • Salz, Pfeffer





Zubereitung für eine Auflaufform (20 x 30 cm):

  1. 2 Teelöffel Öl in einer Pfanne erhitzen, den Knoblauch und die Zwiebelwürfel darin glasig andünsten. Karotten und Sellerie mit dem Lauch zugeben und ca. 10 Minuten dünsten. Mit Brühe und Tomaten ablöschen, salzen, pfeffern und ca. 10 Minuten köcheln lassen. Mit Petersilie und italienischen Kräutern abschmecken.
  2. Die Auflaufform mit dem restlichen Öl auspinseln. 3 Lasagneplatten darauf verteilen, mit einem Drittel der Sauce begießen und mit Käse bestreuen. Schichtung zweimal wiederholen, Cremefine darüber verteilen und im vorgeheiztem Backofen bei 160 °C Umluft ca. 25 Minuten garen.

Fazit:

Eine sehr einfache und relativ schnelle Variation der Lasagne. Sehr sehr lecker, sonst hätte ich mir sicherlich nicht das Rezept geben lassen! Auch wenn dem Carnivoren jetzt vielleicht das Pferd fehlt, muss ich sagen, dass es auch ohne Fleischeinlage der klassischen Lasagne in nichts nachsteht. 

Sonntag, 17. Februar 2013

Vegetarisches Curry à la Smartphone


Ich habe ja erwähnt, dass ich gerne mal die unzähligen Kochapps testen möchte. Dabei ist ja nicht nur die App wichtig, sondern auch die Rezepte. Bringt ja nichts, wenn der Inhalt der App überhaupt nicht schmeckt.

Über das Design der Philadelphia App habe ich ja schon geschrieben und diese hat auch allein durch ihre sehr übersichtliche einfache Bedienung gepunktet. Der große Vorteil von Apps ist einfach, dass sie immer präsent sind. Wenn man im Supermarkt spontan etwas Neues kochen möchte, ist es kein Problem Rezepte zu suchen, zu finden, und die Zutaten direkt vor Ort zu kaufen. 
Eigentlich hatte ich gar keine Lust, etwas zu kochen, weil ich am Vortag feiern und total verkatert einkaufen war. Dann hatte ich mich spontan umentschieden und dies hier gekocht:

Vegetarisches Curry mit Philadelphia:
Zutaten für 4 Personen:

  • 200g Basmatireis
  • 2 Schalotten, gewürfelt
  • 2 Möhren, gewürfelt
  • 1 EL Öl
  • 1 Chili, fein gehackt (oder 1 Messerspitze Chilipulver)
  • 2 EL Currypulver
  • 250 ml Kokosmilch
  • 200 ml Milch (ich würde lieber eine Dose Kokosmilch nehmen, sonst wird es zu flüssig)
  • 200g Bohnen (z.B. Prinzessbohnen, frisch oder tiefgekühlt)
  • 150g Champignons, geviertelt
  • 150g Mais, abgetropft aus Konserve
  • 175g Philadelphia Balance (oder einen anderen Frischkäseaufstrich)




Zubereitung:
  1. Basmatireis nach Packungsanleitung garen.
  2. Schalotten- und Karottenwürfel in einem großen Topf im heißen Öl 1-2 Minuten anbraten. Chilis und Currypulver zugeben und eine Minute unter Rühren anrösten.
  3. Mit Kokosmilch ablöschen. Milch und Bohnen zufügen und 4 Minuten köcheln lassen. Mais un Champignons dazugeben und für weitere 5 Minuten garen. Philadelphia zufügen und bei milder Hitze unter Rühren schmelzen lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. 
  4. Reis und Curry anrichten und nach Belieben mit Koriander bestreut servieren.

Nährwerte pro Portion (lt. Philadelphia-Rezepte):

Brennwert:           2085,5 kJ/498,05 kcal        
Eiweiß:                 15,0 g
Fett:                     22,0 g
Kohlenhydrate:     59,0 g


So. An sich ein ganz passables Rezept, allerdings sollte man dieses vegetarische Gericht nicht Curry nennen. Curry bedeutet nicht, dass ich Currypulver (am besten noch eines dieser 0815 Currypulver für ein paar Cent im Discounter) in die Sauce kippe und fertig ist der Lack. Aber ich lobe, dass sich hier die App-Erfinder ein paar Gedanken gemacht haben und auch das Currypulver anrösten, so wie man es mit vielen der indischen Gewürze in traditionell klassischer Küche Indiens macht. Außerdem ist das Rezept relativ leicht zu kochen, man schnibbelt ein paar Pflänzchen und öffnet die restlichen Dosen bzw reißt die Packung auf und voilá.

Richtige Currys sind eigentlich auch nicht sooo schwer zu machen, allerdings braucht man erstmal ein großes Repertoire an indischen Gewürzen und Ingwer und schon kann man auch gutes Curry hinkriegen. Mittlerweile gibt es auch schon Currypasten in jedem gut sortierten Supermarkt, mit denen man auch echt gute Currys zaubern kann. Wer macht sich schon die Arbeit aus Knofi, Ingwer, Chilis und verschiedenen Gewürzen eine Paste frisch zuzubereiten. Außerdem sind diese Pasten eher in der thailändischen und weniger in der indischen Küche zu finden. Kokosmilch ist auch nicht jedermanns Sache, aber wenn man sie richtig verwendet, kann sie echt super harmonieren. In Verbindung mit Chili ist es sowieso der Oberkracher. 

Fazit: 

Sehr leckeres 'Curry', man sollte bei dem Currypulver auf Qualität setzen, da dies das Hauptgewürz und damit Geschmacksträger in diesem Gericht ist. Zudem kann man eigentlich jedes Gemüse verwenden, statt Mais habe ich z.B. Blumenkohl hinzugefügt. Je nach Geschmack sollte man bei der Menge an Frischkäse aufpassen, damit es nicht zu mild wird, denn in Verbindung mit Reis wird es sowieso etwas milder. Wer es scharf mag, sollte 1-2 Msp. scharfes Chilipulver oder mehrere Chilis hinzufügen. 
Abschließend kann ich sagen, es ist ein ideales Gericht für kochfaule Menschen und ist schnell gemacht. 


Die Philadelphia App

Dann bewerten wir doch mal diese schnuckelige App von Philadelphia. 

  • Bewertung bei Google Play Store: 3,9 Sterne (75 Bewertungen stand 17.02.13)
  • Kompatible Android Version ab: 2.1 
  • Preis: Kostenlos
  • Größe: 899 kB
























Eine sehr hübsche kleine App mit hochwertigen Bildern und auch einer sehr überschaubaren Suche. Man kann zwischen den verschiedenen Kategorien im Bild rechts auswählen. Zudem gibt es noch die ziemlich coole Funktion das Handy zu schütteln, um ein Zufallsrezept vorgeschlagen zu bekommen. Es gibt unzählige Rezepte, die man durch die Suche angezeigt bekommt. Will man ein Rezept auswählen, so klickt man auf das Bild, dann kommt eine kurze Info zu diesem Rezept und bei Doppelklick wird man zum Rezept geführt. Die Zutatenliste kann man auf die 'Einkaufsliste' schreiben, falls man mehrere Gerichte kochen möchte. Das Rezept selber kann man mit anderen Teilen und bewerten. Zudem gibt es die Funktion 'Rezeptliste', bei der du die interessanten Gerichte einfach hinzufügen kannst, somit muss man die Gerichte nicht lange durch die Suchfunktion wiederfinden und kann sie dort abrufen. 

Von der Bedienung kriegt es von mir eine 4,5 Sterne, da das einzige Manko an der ganzen Sache ist, dass man beim Öffnen des Rezeptes zuerst die Zubereitung und Nährwertangaben vorgelegt bekommt und die Funktion des Teilens mit einem sozialen Netzwerk hier hervorgehoben wird. Zudem benötigt man für diese App eine Internetverbindung. 

Montag, 4. Februar 2013

Nun haben wir den Weltuntergang überlebt...

... und können jetzt richtig schlemmen! Nun ja, erst einmal müssen wir unseren Winterspeck irgendwie wieder los werden!

An den freien Tagen habe ich die Zeit mal dafür genutzt, mir ernsthaft Gedanken über Gott und die Welt zu machen. Unter Anderem auch über meine Pläne oder eher gesagt meine Wünsche für dieses Jahr. Ich bin sehr glücklich, habe eine tolle Ausbildung, die ich anschließend mit einem Dualen Studium zusätzlich erweitern möchte, da ich gerne gefordert werde. Es ist nicht so, dass ich mit meiner Ausbildung als Lacklaborantin unzufrieden wäre, ganz im Gegenteil! Es ist etwas, dass mir sehr viel Spaß macht, weil ich schon immer ein kleiner Naturwissenschaftler war und super gerne im Labor rumwusele und experimentiere. Als Lacklaborant ist es sicherlich nicht soo gefährlich und spannend, wie man es sich vielleicht vorstellen mag. Es ist schon ein Bereich für sich, denn eine Ausbildung im Farben- und Lackbereich ist schon privilegiert. Die Inhalte sind dem des Chemielaboranten sehr sehr ähnlich, allerdings kommt zusätzlich noch die Lackrohstoffkunde und Rezeptierung dazu. Ich dachte mir, dass es etwas anspruchsvoller als die Ausbildung zum Chemielaboranten ist.

Was steht noch auf dem Plan? Ich habe vor mir ein Tattoo stechen zu lassen, wobei ich das noch mit meinem Arzt abklären muss. Erblich bedingt habe ich Schuppenflechte, was ich leider diesen Winter das erste Mal feststellen musste. Da mein Vater an Schuppenflechte leidet, wusste ich genau, dass es Schuppenflechte ist. An sich ist es bei mir sehr harmlos, denn ich habe es nur an Ellenbogen und ein zwei vereinzelte schuppige kleine Stellen am Bein. Ein Problem für das Tattoovorhaben wird es deswegen wohl nicht darstellen. Hoffentlich!

Urlaub! Dieses Jahr fahre ich mit meinem Freund nach Tunesien für eine Woche. Anfang Mai wird es sicherlich nicht zu warm und zu kalt für einen sonnigen Absacker nach Hammamet sein! Das erste Mal nach 13 Jahren fliege ich wieder mit dem Flugzeug in den Süden. Ich war mit 5 oder 6 Jahren im Sommer mal in Spanien, aber danach zog es mich finanziell und auch so vom Interesse her nicht zum Mittelmeer. Ich bin nicht der Typ, der drei Wochen lang bei brütender Hitze faul am Strand liegen kann und ein Buch nach dem anderen lese. Deswegen wird es gut sein, dass wir eine Woche nach Tunesien fahren und das nicht in der Hauptsaison. Klimatechnisch müsste es schön warm sein, allerdings nicht zu heiß, dass man gar nichts mehr machen kann. Und Tunis ist auch nicht weit entfernt, also freue ich mich schon sehr darauf, die Hauptstadt Tunesiens zu besuchen!

Aber was mache ich mit dem Blog?


Es gibt 2 große Sachen, die ich mit meinem eigenen Blog noch vorhabe. Die böse Nudel ist jetzt 3 Jahre alt und wird in diesem Herbst schon 4 Jahre! Ich war also ganze 16 Jahre alt, als ich beschloss, einen eigenen Kochblog zu erstellen. Dabei ging es mir um viel mehr als nur Kochen und es Anderen zu Präsentieren. In erster Linie ist dieser Blog für mich. Ich sehe gerne, was ich alles schon gemacht habe und wie viel ich in diese Seite an Schweiß, Blut und nerven investiert habe.
Trotzdem ist es mir wichtig, mehr Leute aufmerksam zu machen. Und das mit folgender Ideen:

1. Der Koch-App Dschungel!

Nein, wir bereiten keine überaus ekeligen Speisen a la Dschungelcamp zu, sondern wir lichten die riesige Auswahl an Apps rund ums Kochen.
Ich bin mal langsam unter den Smartphonern gegangen. Aber diese Auswahl an Handyapps hat mich total erschlagen! Wer blickt da denn noch durch? Jedenfalls dachte ich mir, ich teste mal die gängigen Kochapps, sowohl die kostenlosen, als auch die 'bezahlbaren'. Bei bezahlbar meine ich, dass die Programme nicht mehr als 5 Euro kosten sollten. Ein paar Ideen, Apps und Rezepte habe ich schon im Kopf und ich bin bereit diese zu bewerten und mit euch zu teilen!

2. Der ganze Stress mit den Fleischersatzprodukten!


Bei Fleischersatzprodukten muss einfach alles stimmen. Das nachgemachte Fleisch sollte sowohl herzhaft sein, als auch annähernd die Konsistenz von Fleisch besitzen. Schmeckt vegetarisches Fleisch denn überhaupt nach echtem Fleisch? Ich bin fest davon überzeugt! Selbst Fleischliebhaber können manchmal die Bolognese nicht von der Vegetarischen unterscheiden. Das denke ich mir nicht nur aus, sondern das ist auch so, denn mein Bruder probiert auch des Öfteren meine übrig gebliebenen Schnitzel in der Pfanne. Hühnerfleisch und vegetarische Schnitzel sind sehr ähnlich, sowohl in der Konsistenz als auch im Geschmack. 
Nach 3 Jahren ohne Fleisch sehnt man sich nach einer einzigen Sache: Senf! Ich liebe Senf und nur aus diesem Grund hatte ich mir oft eine Bratwurst geholt. Bratwurst hin oder her, ich brauche einfach Senf zu irgendetwas! Einmal war der Drang so groß, dass ich mir beim Jäger eine Wildschweinbratwurst samt riesiger Tube Senf gekauft habe. Bisher habe ich den Traum von einer vegetarischen Bratwurst mit Senf noch nicht aufgegeben!



Mittwoch, 30. Januar 2013

Liebe (Ex-) Carnivoren..

...Gelegenheits Vegetarier, Genussesser, Veganer, Stimmungsesser und angeheiratete Vegetarier!
Wie man vielleicht an meiner Blog Geschichte erkennen kann, bin ich vor ein paar Jahren zum Vegetarismus gekommen. Aus ethischen und auch 'gesundheitlichen' Gründen.
Ich verurteile niemanden, der Fleisch oder kein Fleisch ist. Ich will auch niemanden bekehren, denn wo kämen wir nur hin wenn jeder Veganer/Vegetarier von Haus zu Haus zieht und die Leute zum fleischlosen Vergnügen bereden möchte. Dann wären die Vegetarier auf der Unbeliebtheitsskala weit oben.
Folgendes: meiner Meinung nach geht es nicht um den Fleischkonsum an sich sondern um dieses ohnmächtige in-sich-hineinfressen. Man sollte sich bewusst sein, was man da isst. Ich verurteile allerdings die Blindheit vieler Mitmenschen, die Fleisch ohne Rücksicht auf Verluste essen. Und am besten dreimal pro Tag und das über Jahre hinweg. Totschlag Argument jeder Carnivoren: Wir aßen schon immer Fleisch oder das ist gesund unser Körper braucht das!

Das Fleisch in rauen Mengen gesund sein soll bezweifle ich nicht nur, sondern ist durch viele Studien bewiesen, aber klar, natürlich sind wir Allesfresser! Wir haben schon immer gejagt! Das steht doch außer Frage. Nur was hat Massentierhaltung und abgefertigte, verpackte Fleischwaren zu Spottpreisen mit Jagen zu tun?? Richtig, nichts! Deswegen esse ich Fleisch/Fisch/Eier, welches weder in Massentierhaltung, Aquakulturen noch in Legebatterien gehalten worden ist. Man kann kein Fleisch am Fließband rücksichtslos und kaum narkotisiert abschlachten! Du willst nicht wissen wie sehr die Fleischindustrie an Ecken und Enden spart! Und dabei ist eine Narkose eigentlich gar nicht so wichtig und nur lästig für das Unternehmen! 
Nun wie dem auch sei, ich hatte letztens das erste Mal seit langem wieder ein totes Tier im Mund gehabt. Nee, keine Fliege sondern Thunfisch. Dennoch kann ich für mich sagen, ich esse bewusst Fleisch. Einmal in der Woche gibt es bei mir  Fisch, der ein msc Zeichen aufweisen kann, Delfinfrei ist und nicht aus Aquakulturen stammt. Weihnachten gab es bei mir sogar Bio Puter aus einem Bauernhof in unserem Bekanntenkreis.  

Ich esse trotzdem fast kein Fleisch, außer es ist vom Jäger bzw es ist aus einem Biobetrieb den ich kenne und für tierfreundlich befinde. Also kann man nicht wirklich sagen dass  ich viel Fleisch esse sondern eher zu besonderen Anlässen. Geht sonst viel zu sehr ins Geld! 
Außerdem hat es auch was gutes! Ich darf Blut spenden gehen, weil sich die Hämoglobin Werte stabilisiert haben. Ob das mit meiner Ernährung zu tun hat ist zwar unsinnig, aber glauben wir das mal ;)